Freitag, 09 Juni 2017 10:40

3 Schritte zum mutigen "Nein"

von Monika Pohl
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3 Schritte zum mutigen "Nein" Studioline / Monika A. Pohl

Monika Pohl, Buchautorin von "Selbstbestimmung. Raus aus der Fremdbestimmung, rein ins selbstbestimmte Leben - ein Erfolgstraining", verrät, wie man mit einem freundlichen "Nein" den eigenen Bedürfnissen nachkommt. 

Wie oft antworten Sie auf eine Bitte mit einem „Ja“, obwohl Sie eigentlich „Nein“ meinen?

Gerade in medizinisch-therapeutischen Berufen ist dieses Phänomen weit verbreitet. Wir fühlen uns verpflichtet, wollen freundlich und zuvorkommend sein und weder den Patienten noch den Chef oder Kollegen verärgern. Dabei nehmen wir uns selbst zurück und überhören unsere eigenen Bedürfnisse. Wir passen uns an und ärgern uns innerlich darüber, ohne aus der Mühle der Fremdbestimmung auszubrechen. Und zu Hause machen wir das mit Familie, dem Partner und den Freunden so weiter.

Dass dieses Vorgehen auf Dauer zu Frust führt oder schlimmstenfalls im Burnout gipfelt, verwundert nicht. Doch soweit muss es nicht kommen.

In Wirklichkeit ist es gar nicht so schwer, mutig für das einzustehen, was einem selbst wichtig ist. Heutzutage, wo die Grenzen zwischen Freizeit und Beruf zunehmend verwischen, ist Zeit ein knapper Rohstoff geworden und ein klares und freundliches „Nein“ ein notwendiges Mittel, sich abzugrenzen und der Fremdbestimmung zu entkommen.

 

1. Finden Sie heraus, warum Sie vorschnell „Ja“ sagen.

Vielleicht, weil Sie niemanden enttäuschen möchten oder aus Angst, abgelehnt zu werden?
Vielleicht aber, weil Sie fürchten, egoistisch und herzlos zu wirken? Manchmal sagen wir auch deshalb vorschnell „Ja“, weil wir das Bedürfnis haben, gebraucht zu werden!

Wenn Sie klar, aber nicht brutal sein möchten, reicht für den Anfang ein begründetes „Nein“ oder ein Teil-Nein, bei dem Sie nur unter bestimmten Bedingungen oder eingeschränkt einer Teilaufgabe zustimmen.

 

2. Machen Sie sich bewusst, dass ein ständiges „Ja“ Ihnen körperlich und mental schadet.

Fühlen Sie sich dazu in eine bestimmte Situation hinein. Wenn es Ihnen hilft, räumen Sie sich Bedenkzeit ein, bevor Sie sich entscheiden.
Kommunizieren Sie Ihre Entscheidung respektvoll gegenüber Ihrem Gesprächspartner, aber immer mit einem Brustton der Überzeugung. Das zeugt von Souveränität. Lassen Sie sich selbst durch einen „Schmusekurs“ nicht rumkriegen. Sie werden sich später doppelt darüber ärgern.

 

3. Feiern Sie jedes ausgesprochene und nicht zurückgezogene „Nein“ als Erfolgserlebnis!

Mein Buchtipp: Selbstbestimmung. Raus aus der Fremdbestimmung, rein ins selbstbestimmte Leben - ein Erfolgstraining 

 

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Informationen zum Buch:

  • 176 Seiten
  • ISBN: 978-3-86936-730-9
  • GABAL Verlag
  • Preis: 19,90 Euro (D)
  • Leseprobe 

 

Monika A. Pohl ist Expertin auf dem Gebiet der Selbstfürsorge und Psychohygiene und vermittelt Strategien und Kompetenzen zur Förderung physischer und psychischer Gesundheit.

Sie ist Inhaberin der Physioyoga Akademie, Heilpraktikerin für Physio- & Psychotherapie und Autorin zahlreicher Ratgeber zum Thema Persönlichkeit und Lebenshilfe.

Als Fachwirtin für Prävention und Gesundheitsförderung wagt Sie gerne neue Wege. Ihre Überzeugung:
Nur wer gut für sich selbst sorgt, kann sein Bestes geben!
www.physioyoga.com
www.monikapohl.de

 

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